Vom Opfer zum Schöpfer!

„Alles, was du bist, alles, was du willst, alles, was du sollst, geht von dir selbst aus.“  Johann Heinrich Pestalozzi

Unterschiedliche Lebenssituationen drängen uns in eine Opferrolle. Werden wir tatsächlich gedrängt oder begeben wir uns selbst in diese Rolle?

Sind nicht häufig alte Verhaltensmuster, Motive oder unser Rollenverhalten im Leben der Grund. Manchmal scheinen unsere Gefühle derart konfus und aufgewühlt zu sein, dass wir uns in der Rolle des „Opfers“ gefallen. Uns dem Opfersein hingeben und den Schmerz fühlen, um uns selbst zu bedauern oder zu erkunden, sind in dem Moment wichtig. Ist dieser Zustand gut für uns? Führt das Reinfühlen nicht zu einem möglichen Stillstand, der uns nicht weiterbringt? Oder ist es eine Chance, zu erspüren, wo kommt mein Schmerz her? Ihn zu zulassen und an zu nehmen, diesem Gefühl mit Selbstliebe und Akzeptanz zu begegnen gemäß, alles darf jetzt da sein, tut uns gut. Wir nehmen letztendlich eine liebende Haltung zu uns selbst ein. Gefühle zu wertschätzen und zu ergründen, dass bringt Erkenntnis, gibt uns Halt und Achtung zu dem Selbst. Unsere Intuition, unsere innere Führung kann uns jetzt den Weg unseres Herzens zeigen.

Nehmen wir uns also selbst an die Hand und wählen einen anderen Weg. Und schauen uns die verfahrene Situation zusätzlich aus einer anderen Perspektive an, dann sind wir in der Lage uns selbst, als auch das Problem realistisch zu bewerten. Dann werden wir aktiv, werden zum Schöpfer.

Eine positive Sichtweise hilft uns, Probleme so zu sehen wie sie sind. Sie sollen uns dazu zu dienen, zu lernen und uns weiter zu entwickeln, denn sonst hätte „man“ uns nicht vor diese Aufgabe gestellt. Ein Problem enthält auch immer einen Teil der Lösung. Es zeigt uns auch, was wir gefühlt haben, wenn wir uns genauer damit auseinandersetzen. Und jedes Gefühl, ob Angst, Wut oder Trauer liegt einem Bedürfnis zugrunde. Und diesem können wir nachgehen. Die Angst, kann dem Bedürfnis nach Sicherheit (Absicherung) oder Verlässlichkeit oder nach Treue zugrunde liegen. Es zeigt uns, das wir Schutz, emotionale Sicherheit oder etwas ganz anderes benötigen. Jetzt kennen Sie Ihr Bedürfnis und wünschen sich, dass es erfüllt wird.

Wenn Sie mehr über das Model der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Dr. Marshall Rosenberg erfahren möchten oder eine Beratung wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mir mir auf!

Herzlichst Ihre Kerstin Bröcker