Tipps vom Ernährungsberater - Die besten Foodtipps bei Stress und gestörtem Schlaf

Das Dauerstress unter anderem zu Verspannungen der Muskulatur führen kann, ist hinreichend bekannt. Dabei werden viele Mineralstoffe verbraucht wie zB. Magnesium etc. Fehlt dieses Mineral über eine längere Zeit sind Folgeschäden denkbar, unter anderem Muskelkrämpfe, Energiestoffwechselstörungen usw. Wird bei Stress zuviel Zucker aufgenommen, egal ob über die Nahrung oder durch gesüßte Getränke, wird vor allem Kalzium zerstört und somit dem Körper für intakte Knochen entzogen. Zucker hat leider so viele Negativfolgen, dass ich darüber separat berichten werden.

Unausgwogene Ernährung?

Leider führen das unregelmäßige und unausgewogene Essen oder Heißhungerattacken, wenig Trinken oder zuviel Zucker, Fast Food und Kaffee bei Dauerstress ebenso zu den oben genannten Problemen. Gleichzeitig sorgen sie dafür, das unser Körper mit der Zeit übersäuert wird. Anzeichen sind u.a. Sodbrennen, Müdigkeit, Nervösität, Gereiztheit, Energielosigkeit, Magen-Darm-Probleme und Ablagerungen im Gewebe… Abhilfe ist möglich, durch eine ausreichende Bewegung, Flüssigkeit ohne Zucker, viel Gemüse der Saison, Ballaststoffe und Vollkornprodukte, denen eine basische Wirkung im Körper nachgesagt wird.

Schlafprobleme und Gewichtszunahme!

Zu den bei Dauerstress auftretenden Schlafproblemen zB. durch Grübeln, ständige Gedanken an Probleme oder Jobthemen, Druck, zuviel Arbeit etc. wird schlechter Schlaf zusätzlich durch das Blaulicht von Handy oder Tablett verstärkt. Da diese Geräte oftmals vor dem Einschlafen oder beim Schlafen laufen, kann der Körper kein oder zu wenig Melatonin ausschütten, um das Einschlafen zu ermöglichen. Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird gestört und durch das zu wenig produzierte Melatonin wird die Stoffwechselakitivät und somit die Fettverbrennung negativ beeinflusst. Bedeutet, die notwendigen Hormone (u.a. Leptine) zur Steuerung des Hunger- und Sättigungsgefühls sind im Ungleichgewicht. Es kommt tagsüber und abends zu Heißhungerattacken und das Sättigungsgefühl setzt verspätet oder gar nicht mehr ein. Eine unerklärbare Gewichtszunahme könnte eintreten.

Foodtipps zum Ausgleich oder zur Vorbeugung!

Als Ernährungsberaterin möchte ich aufgrund persönlicher Erfahrungen die Ratschläge der Hildegard von Bingen empfehlen (Buchtipp: Die Ernährungstheraie der Hildegard von Bingen von Wighard Strehlow) Flüssigkeit: Meine Empfehlung zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser trinken oder 1 Glas (Kräuter-)Tee, damit die Menge pro Tag auf ca. 1,5-2 Liter steigt, und ohne die Tassen Kaffee zu zählen. Empfehlenswert sind alle ungesüßten Getränke. Möchten Sie ihren Fettstoffwechsel ankurbeln, trinken Sie stilles Wasser mit frischem Zitronensaft (ohne Zucker) oder im Winterhalbjahr Ingwertee (den frischen Ingwer unter Wasser abbürsten, fein reiben und mit fast kochendem Wasser aufgießen). Dieses Getränk kurbelt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern ist hilfreich bei Verdauungsbeschwerden.

Meine Foodtipps bei Stress und Schlafproblemen: Essen Sie 2x täglich frisches saisonales und regionales Gemüse, denn dieses enthält die lebensnotwenigen Vitamine und Mineralstoffe. Obst enthält zu viel Fruchtzucker und sollte sich auf 1-2 Portionen (eine Innenhand voll) pro Tag beschränken. Als empfehlenswert werden frische Äpfel, Bananen und Beerenfrüchte sowie Früchte der Saison und aus der Region genannt.
Nehmen Sie täglich eine Innenhand voll Cashewkerne oder Mandeln oder Walnüsse zu sich, dies ist Powerfood bei Stress und lässt sich gut mitnehmen.
Und 1-2 pro Woche Süßkartoffeln zB. als Pommes geschnitten und im Backofen gegart und dazu als Dipp Guacamole. Rezepte für die Zubereitung der Advocado findet man im Netz 🙂 Oder dazu gibt es einen selbstgemachten Kräuterquark, mit frischen Kräutern und einem Schuß Olivenöl. Diese Bestandteile sind gesundes Brainfood, mit Vitamin B12, C, A und und und. Besonders erwähnenswert ist die Avocado, die alle wertvollen Mineralien, Vitamine und gesunde mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält.
Und wenn Sie mögen, probieren Sie mal Dinkelvollkornnudeln oder -brot aus, schmeckt wunderbar nussig und ist sehr ballaststoffreich sowie ausgesprochen gesund.
Und Fleisch? Hier rät Hildegard von Bingen, die Menge auf 2x pro Woche zu beschränken: Geflügel/Lamm oder Rind/Wild aus der Region und frischen Fisch. Jedoch von Schweinefleisch wird grundsätzlich abgeraten. Der Grund ist der Harnsäureanteil im Eiweißanteil, der den Körper übersäuert und zu vielen Entzündugen führen kann.(u.a. Gicht, Rheuma…)

Wenn Sie Fragen haben oder mehr darüber wissen möchten, finden Sie Näheres unter www.beratung-broecker.de,
Ihre Kerstin Bröcker